Internationales Rotweinerlebnis Lutzmannsburg 2018

800 Jahre Weinbau in Lutzmannsburg
Lutzmannsburg wurde im Jahr 1156 erstmals urkundlich erwähnt, als König Gesa II. den beiden
bayernstämmigen Kleinadeligen Ritter Gottfried und Ritter Albrecht das Dorf „Lusman“ verlieh. Schon damals
war Lutzmannsburg als „Markt“ genannt und ist somit auch die älteste Marktgemeinde des Burgenlandes. Der
Weinbau in Lutzmannsburg („Luceman“) wurde erstmals 1218 urkundlich erwähnt, als die deutschen Siedler
den verwilderten Weinbau wieder in Schwung brachten und das gesamte Gebiet des heutigen „Lutschburger
Weingebirges“ mit Reben bepflanzten.
 
Der Lutzmannsburger Baufränkisch
Die ersten Blaufränkisch-Reben kamen Mitte des 19. Jahrhunderts in die Gegend des heutigen
Blaufränkischlandes und somit auch nach Lutzmannsburg: Die Rebschulen von Ödenburg, Eisenstadt und
Pinnye propagierten damals u.a. die Rotweinsorte Blaufränkisch, die sich für die kühleren, und schwereren
Böden des Mittelburgenlandes bestens eignet. Davor war das burgenländisch- westungarische Weinbaugebiet
und somit auch Lutzmannsburg eine Weißweinzone. Erst nach der Reblauskatastrophe um 1900 setzte sich der
Blaufränkisch in Lutzmannsburg durch.
 
Blaufränkisch mit individueller Handschrift
Der Lutzmannsburger Blaufränkisch zeichnet sich durch seine unverkennbar elegante und kräftige, aber
niemals überladene Struktur aus: Erdig-würzige Noten gepaart mit verführerisch-fruchtigen Kirsch- und
Beerenaromen versprechen mit jedem Glas ein unvergleichliches Rotweinerlebnis. Weininteressierte Gäste
sind zu jeder Jahreszeit herzlichst willkommen: Beim Besuch in einem oder mehreren der Lutzmannsburger
Weingüter nimmt man sich gerne Zeit für BesucherInnen: